Was ist DIG? Was ist DING?

DIG:
Strand, Sonne, Möpse, Muschis, Spaß, Erfolg, Macht, Kontrolle, Image, Einfluss, geile Autos, geile Weiber, HBs, 7en, 8en, 9en, 10en, IOIs, closen, sargen, Game, chillen, Abenteuer, fremde Orte, Respekt, Tiger, David De Angelo, bear, bull, das Gefühl, das man hat, wenn man das Schlafzimmer einer fremden Frau mit ihr betritt...

DING:
Scham, Angst, Langeweile, Standards, blabla, Abhängigkeit, 1en, 2en, 3en, 4en, 5en, 6en, PAIN, Trauer, Rollkragenpullover, bitch-control, kiffen, saufen, exzessiv Fussball gucken, fernsehen, Einsamkeit.

B.I.O.!!!

Dienstag, 29. Juli 2008

The Real Day 8 / Mission 2 - Bull

Merke: Selbst, wenn Du kein Bock hast oder Dich unsicher fühlst, die Mission immer zu Ende machen. Eine Null-Bock-Stimmung ist gar nicht so übel für den "Approach". Macht einen weniger "needy".
Geiler Tag...ähh Nacht. War mit Bear in einer Strandbar. Drei Approaches gemacht. Ziel: "Opener" mit "time contraint" und "root". Ist wieder nicht so perfekt gelaufen. Mein erster Approach war aus einem nervösen State heraus und verlief sehr kurz. Ich saß auf einer Bank und 1,5 m von mir entfernt saßen links vor mir ein 2er-Set auf einer anderen Sitzgelegenheit. Ich: "Sagt mal Mädels, macht ihr Musik?" Die beide schütteln den Kopf. Ich vergesse total worauf ich hinauswollte und drehe meinen Kopf einfach weg, so als ob ich gar nicht mehr wollte. War Ok, aber ein persönlicher Reinfall. Habe diesen Approach auch nicht gezählt. War danach noch nervöses als vorher. Aber ich musste weitermachen...
Mein erster richtiger Approach war ein 3er-Set. Ich saß mich einfach mit in die Runde und sagte: "Hi Leute, ich habe mal eine kurze Frage, bevor ich weiterziehe, kennt ihr Euch ein wenig mit Musik aus?" Kopfschütteln. Ich: "Ich interessiere mich gerade sehr fürs Songwriting (root). Was macht für Dich (habe die Frau angesprochen, die gleich neben mir saß) einen guten Songtext aus?" Sie versteht mich nicht ganz. Ihre Freundin springt ein und übersetzt meine Frage ins Französische. Offensichtlich war meine Gesprächspartnerin eine Französin, die dafür aber gar nicht mal so schlecht deutsch sprach. Sie: "Meinst Du bei Jazz?" Ich denke mir, 'wie kommst Du jetzt auf Jazz? Du dumme H**e'. Aber sie war sehr nett und wollte meine Frage gewissenhaft beantworten. Nur, wusste sie nicht wirklich, was sie Schlaues darauf antworten sollte. Ich frage: "Ist die Frage zu kompliziert" Sie: "Nein, aber die Frage ist irgendwie komisch." Ich lächle und sage: "komisch, wie haha oder komisch wie seltsam." Sie gibt keine Antwort, weil sie zu sehr darüber nachdenkt, wie sie ihre Gedanken in die deutsche Sprache packen soll. Bei der nächsten Gelegenheit verabschiede ich mich und bin dankbar. Dankbar, dass ich jetzt locker bin. Merke: Der erste Approach ist eigentlich nur zum warm werden.
Dieser Approach so wie im übrigen auch die letzten Male zuvor, haben mir gezeigt, dass mein "Songwriter Opener" nicht optimal ist. Ich kann zwar DHV demonstrieren und die Leute unterhalten sich gerne über das Thema. Aber das Problem ist, die Leute wissen zu meinen speziellen Fragen einfach nichts zu sagen. Es entsteht somit kein Dialog.
Da ich keine Zeit hatte über eine Modifikation meines Openers nachzudenken, benutze ich bei den folgenden zwei Approaches den Standard-Opener: "Wer lügt mehr", der im Übrigen sehr gut funktioniert hat, auch wenn ich es versäumt habe einen "root" einzubauen. Dafür hat aber der verwendete "time contraint" ("kurze Frage bevor ich wieder weiterziehe") Wunder gewirkt. Die Sets waren im Vergleich zum letzten Mal, wo ich keinen "time contraint" eingebaut habe, viel entspannter. Ich habe auch gemerkt, dass der "time contraint" nicht nur das Set, sondern auch mich selbst lockerer macht. DIG! Der "time constraint" scheint mir sogar wichtiger zu sein als der "root".
Der zweite Approach ist wunderbar gelaufen. Es war ein 3er-Set bestehend aus zwei Schwestern und einem Mann, der wohl gerade eine der beide Schwester anmachen wollte (vielleicht kannten sie sich aber auch schon). Ich blieb ca. 45 Minuten im Set, machte viele Routinen bei der Solo-Schwester und konnte "Attraction" und teilweise auch "Comfort" aufbauen. Ergebnis: t'close ... wir werden sehen ...
Der dritte Approach war auch gut. Habe zwar auch den "root" vergessen, aber hatte eine nette Unterhaltung mit einem 2er-Set, bei der ich das Gefühl hatte, ich hätte ruhig weiter reden können. Aber es war schon spät und ich hatte meine Mission erfüllt. DIG!

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