Was ist DIG? Was ist DING?

DIG:
Strand, Sonne, Möpse, Muschis, Spaß, Erfolg, Macht, Kontrolle, Image, Einfluss, geile Autos, geile Weiber, HBs, 7en, 8en, 9en, 10en, IOIs, closen, sargen, Game, chillen, Abenteuer, fremde Orte, Respekt, Tiger, David De Angelo, bear, bull, das Gefühl, das man hat, wenn man das Schlafzimmer einer fremden Frau mit ihr betritt...

DING:
Scham, Angst, Langeweile, Standards, blabla, Abhängigkeit, 1en, 2en, 3en, 4en, 5en, 6en, PAIN, Trauer, Rollkragenpullover, bitch-control, kiffen, saufen, exzessiv Fussball gucken, fernsehen, Einsamkeit.

B.I.O.!!!

Donnerstag, 7. August 2008

Field Report - Bull

Positiver Pain: Ein Schmerz, den man bei Niederlagen auf dem Weg zum Ziel erlebt und der auf eigene Fehler zurückzuführen ist. Dieser Schmerz sorgt dafür, dass Du diesen Fehler nicht mehr wiederholst und widerstandsfähiger gegenüber Rückschlägen wirst. Diese Widerstandsfähigkeit ist wiederum maßgeblich für Durchsetzungsfähigkeit und Kontinuität in der Zielverfolgung. Letztendlich ist die Fähigkeit nicht aufzugeben entscheidend für die Zielerreichung.
Von diesem PP (positver Pain) hatte ich gerstern reichlich. Ich war wiedermal unterwegs, um mein Game zu trainieren. Ich glaube ich habe noch nie soviele Sets wie gestern angesprochen. Zählt man alle Interaktion zusammen, die ich gestern mit fremden Menschen hatte, düfte ich locker auf ein Dutzend kommen. Das ist mein persönlicher Rekord. Doch das letzte Set, das ich angesprochen hatte, hatte es in sich. Größter Erfolg & größte Niederlage = PP.
Während der Zeit, in der ich mit meinem Wing am gamen und relaxen war, ist mir ab und zu eine süße Blondine über den Weg gelaufen. Wir hatten mehrmals Blickkontakt. Am Ende des Abend bin ich von der Bar zu meinem Wing gelaufen und sah die gleiche Frau wieder in einem 4er-Set. Wieder hatten wir kurz Blickkontakt und ich hätte schwören können, dass ich leichte IOIs wahrnehmen konnte. Also, dachte ich rein ins Set.
Die ganze Interaktion hat ungefähr 20min gedauert. Das 4er-Set bestand aus meinem Target ihrer Freundin und einem Päarchen, das sich schon nach wenigen Minuten von uns löste (nach einem erfolgosen Shit-Text des männlichen Teils). Ich musste also nur ein 2er bearbeiten. Mein Tatoow-Opener hat sehr großen Anklang bei dem redefreudigen Obstacle gefunden. Sie hat sich sogar richtig ins Zeug gelegt. Sie hat z.B. gesagt, dass anstelle eines Tatoos man der Freundin als Liebesbeweis einen Stern schenken und diesen im Planetarium demonstrieren könnte. Wie geil ist das denn? Ich wollte wissen, wo man das machen kann und sie hat einen Anruf gemacht, um das herauszufinden (der Telefon-Joker wollte gleich zurückrufen, was mich solange legitim im Set verblieben ließ).
In der Zwischenzeit habe ich mein Target sehr erfolgreich und mehrere Male geneckt, mehrere Routinen durchgespielt und es diesmal sogar geschafft ein *Locking-In* zu machen: man bewegt das Set (complinence) in eine Position, in der es so aussieht als wärst Du der Mittelpunkt mit dem höchsten Status im Set. In meinem Beispiel habe ich das Set aufgefodert mit mir "darüber" zu gehen. "Darüber" war ein Geländer, an dem ich mich zurücklehnen konnte, so dass ich jetzt von beiden Freuen umzingelt wurde und es jetzt so wirkte als wollte das 2er-Set etwas von mir und nicht umgekehrt.
Das Gespräch verlief wie am Schnürchen, mein Target hat mir aus den Händen gefressen. Neben den eingeworfenen Negs habe ich das Target mit dem Obstacles ein wenig eifersüchtig gemacht. Doch dann...
Je stärker die sexuelle Spannung im Target wuchs, desto konfrontierender wurden ihre Shit-Tests. Scheinbar wollen Frauen, vor allem besonders attraktive Frauen, einen Mann immer stärker auf Kongruenz testen, je mehr sie ihnen gefallen. Ich war auf diese Normalität noch nicht ganz vorbereitet und bei einer Frage, hat sie mir dann die Eier abgeschnitten: Game Over.
  • Sie: "Du bist schon ein kleine Macho, oder?" (Das hat noch nie eine Frau zu mir gesagt. Jetzt wo ich darüber nachdenke, fühle ich mich echt geschmeichelt. Richtig wäre gewesen. Authentisch zu reagieren - wie z.B. "Damit kann ich mich nicht identifizieren. Schon eher mit "der coolse Typ der Welt" oder man reagiert gar nicht und wechselt das Thema)
  • Ich: "Ich war mal anders. Aber da hatte ich auch noch nie so einen großen Erfolg bei Frauen."

Scheiße, habe ich das wirklich gesagt? Habe ich wirklich etwas so dämliches gesagt und kommuniziert wie nötig ich es habe, dass sie weiß, dass ich auch von anderen Frauen gemocht werde. Wie armselig! Ich hätte mich danach Ohrfeigen können. Ich habe mich jetzt gerade geohrfeigt.

Um dem Ganzen noch eins draufzusetzten, habe ich am Ende des aussichtslosen Gespräches noch versucht ein Date mit ihr klarzumachen. Sie: "Ich habe am Sonntag keine Zeit." Natürlich! Klar, hast Du keine Zeit. Ich habe ja auch scheiße gebaut. Egal. Eine wichtige Erfahrung auf der Reise ins PUA-Land.

Mittwoch, 6. August 2008

Phone Report - Bull

Wie ich schon mal berichtet hatte, habe ich meine Fitnesstrainerin gegamed. Aus dem Treffen zum Salsa-Tanzen ist leider nichts geworden. Um im Kontakt zu bleiben habe ich ein SMS-Rollenspiel initiiert, was offensichtlich guten Anklang gefunden hat. Irgendwann habe ich das SMS-Rollenspiel, in dem wir beide Gangster sind, die einen Überfall planen, Richtung Date gelenkt. Doch auch dieses Mal sollte es nicht zu einem Treffen kommen.
Seit dem sind knapp zwei Wochen der Funkstille vergangen, in denen ich mich bewusst zurückgezogen habe, um nicht needy zu wirken. In der Zwischenzeit habe ich ein wenig über Phone & SMS-Game gelesen und mir so meine Gedanken gemacht.
Ein SMS-Rollenspiel ist gut, um in Kontakt zu bleiben oder um die Zeit zwischen der ersten Begegnung und dem ersten Date zu überbrücken. Aber aufgrund der Tatsache, das SMS-Texte nur schwerlich Attraktivität kommunizieren, bin ich zum Schluss gekommen, dass man ein Date am Telefon klarmachen sollte. Denn am Telefon kann man seine Stimme einsetzten und mit ihr wesentlich effektiver Attraktivität auszustrahlen.
In einem Text über Phone bzw. SMS-Game habe ich gelesen, dass die Chancen die Frau in Hörer-Abheb-Laune zu erwischen steigen, wenn man sich am gleichen Tag ein paar SMS hin und her schickt. Daher probiere ich jetzt folgende Taktik aus. Ich initiiere ein kurzes Rollenspiel per SMS und wenn es gut ankommt, dann rufe ich die Frau an. Doch statt sie auf ein Date einzuladen, mache ich einfach einen opinion-opener mit time constraint und root. Auf diese Weise kommuniziere ich, dass ich einfach ein lustiger Typ bin, der nicht needy ist.
Gesagt getan. Heute Vormittag habe ich meiner Fitnesstrainerin eine SMS geschrieben, sie hat reagiert, ich habe abends angerufen, sie hat nicht abgehoben, ich habe eine SMS geschrieben (Hi, kann dich nicht erreichen, quatschen später ...), sie hat mich wenige Minuten später zurückgerufen. Im Gespräch habe ich den tatoo-opener gebracht und wir hatten eine lustige Unterhaltung. Ein guter Restart für künftige Ereignisse, obwohl ich meine Stimme hätte optimaler einsetzten müssen. Die Unterhaltung war cool, aber ich habe irgendwie nicht wirklich tief, nicht wirklich langsam und nicht wirklich dominant gesprochen. Naja, jetzt heißt es erstmal: Taktische Funkstille. To be continued...

Field Report - Bull

Gestern kurzes Game im Club. Das Publikum war ein wenig zu jung, weshalb mein Wing und ich uns nur kurz in dieser Location aufhielten. Aber ich habe gestern etwas erlebst, was erwähnenswert ist.
Ich sitze auf der Coach im Club und relaxe. Auf 13 Uhr sehe ich zwei heiße junge Blondinen in meine Richtung kommen. Hinter mir war die Bar, zu der sich das 2er Set offensichtlich zubewegte. Als eine der Blondinnen etwa einen Meter rechts von mir steht, sage:
  • Ich: "Hey Du?!" Dabei strecke ich meine Hand in ihre Richtung aus, greif mir ihre Hand und ziehe sie ein Stück zu mir rüber, so dass sie jetzt direkt neben meiner Coach steht, während ich immer noch zurückgelehnt relaxe. Wir lächeln uns an.

Es ging noch weiter und ich komme gleich darauf zu sprechen. Aber das ich mich getraut habe, eine fremde HB einfach bei der Hand zu nehmen und sie erfolgreich zu mir rüberzuziehen, verdient eine Betonung, denn ich kann mich nicht erinnern, dass ich das jemals in meinem Leben gemacht habe. Die Frau war durch diese Alpha-Geste gleich sehr stark auf mich fixiert und machte auch während des folgenden Gespräches keine Anstalten meine Hand loszulassen.

  • Ich: "Kurze Frage. Ich unterhalte mich gerade mit meinem Freund darüber (root). Wer lügt mehr Frauen oder Männer?"
  • Sie: blablblablba
  • Ich: "Und wer lügt besser?"
  • Sie: blablbabla
  • Ich: blablabla

Plötzlich mischt sich ihre Freundin, sichtlich vor Eifersucht getrieben (sie sah ein wenig besser aus und konnte wohl nicht verstehen, wieso ich mich mit ihrer Freundin und nicht mir ihr unterhalte und dabei Händchen halte).

  • Freundin: "Hey, was macht ihr da?" (leicht empörte Tonlage)
  • Ich: "Wir halten Händchen! Was dagegen?" (leicht konfrontierende Tonlage, aber lächelnd)
  • Sie: "Ich gehe mal an die Bar mir was zu trinken holen."
  • Ich: "Ja, mach das" (ich erlaube es ihr)
  • Freundin: "Wie heißt Du?"
  • Ich: Name ... "Und Du?"
  • Freundin: "Ich heiße ... . "

Sie streckt mir die Hand zur Begrüßung aus. Ich greife mir ihre Hand, tue so als ob ich ihr ein Handkuss geben möchte, aber küsse in letztem Moment meine eigene Hand (Neg), während ich ihre festhalte. Sie macht genau das gleiche im Anschluss (spiegelt mich - IOI).

Als sich die beiden etwas zu trinken geholt hatten, setzten sie sich auf eine Coach, die genau gegenüber der meinigen positioniert war. Jetzt saßen wir etwas in 2m Abstand von einander. Die sich gegenüberliegenden Coaches waren durch einen Coachtisch getrennt und die laute Musik machte eine Kommunikation unmöglich. Ich schenkte ihr einen Blick. Wir schauten uns kurz an. Sie dreht sich Weg. Nach einer Minute verließ ihre Freundin die Coach und auch mein Wing, der die ganze Zeit neben mir saß, verabschiede sich kurz auf das WC. Nun, saßen wir uns beide alleine gegenüber. Ich schaute sie noch mal an, lächelte und meinte ein Lächeln in return zu sehen. Also stand ich auf, wanderte zu ihrer Coach, setzt mich einfach neben sie, breitete meine Arme weit nach links und rechts aus und lehnte mich zurück.

  • Ich: "Darfst Du eigentlich schon trinken?" (Neg)
  • Sie: "Jaaa, ich bin 20!" BlaBlaBla. Wie alt bist Du eigentlich?"
  • Ich: "Wie alt schätzt Du mich denn?"
  • Sie: "25!?"

An dieser Stelle habe ich es versäumt ihr recht zu geben. Hintergrund: Frauen schätzen so, wie sie einen gerne hätten. Da das Alter sowieso keine Rolle spielt, ist es das Beste man nützt das für ein Kompliment: "Richtig! Krass, kannst Du Gedanken lesen?" Bei dieser Gelegenheit kann man dann in die Gedankenlese-Routine wechseln. Stattdessen habe ich ihr mein richtiges Alter verraten. Ich weiß nicht wie das Gespräch weiter verlaufen ist. Ich weiß nur noch, dass sie einen Shit-Test machte, den ich mit "Ich spiele nur nach meinen Regeln" abschmetterte.

Dann kam auch schon die Freundin, auf deren Platz ich mittlerweile saß. Sie schaute mich wieder leicht empört an und verschwand. Mein Target rief besorgt ihren Namen hinterher. Dabei wollte sich ihre Freundin einfach auf die andere Seite zu ihrer Freundin setzten. Als sie Platz genommen hatte, habe ich den beste Freundinnen-Test initiiert. Es war das erste Mal das er nicht funktioniert hat. Mein Target kommentierte das so: "Was ist'n das für ein Test? Ist ja voll für'n Arsch." Das beste was ich in dieser Situation tun konnte, war völlig unaffected zu bleiben und einen freeze-out zu machen. Genau das habe ich auch gemacht. Danach viel mir leider kein spritziger Gesprächseinstieg mehr (teilweise auch deswegen, weil mein Wing sich mittlerweile so neben mich platziert hat, das ich nicht mehr in meine entspannte Haltung zurückkehren konnte. Was hast Du überhaubt da gemacht? :) Sorry, aber wahr! That wasn't cool, man!). Wieder einmal wurde ich an mein Versäumnis erinnert, alle meine Routinen abrufbereit abzuspeichern. Im Übrigen war ich nicht völlig unaffected als der Beste-Freundinnen-Test in die Hose ging und mein Target leicht abweisend reagiert hat. Ich hatte vergessen, dass nichts daran negativ ist. Es war einfach ein weiterer Shit-Test, um zu sehen ob Du kongruent bist, oder nur so tust, als ob Du cool bist. In diese Positionen muss man erst einmal kommen... Ich habe in den letzten Monaten so viel Frauen angesprochen und so viel gelernt wie in meinem ganzen Leben nicht.

Montag, 4. August 2008

Field Report - Bull

Ok, heute habe ich mich weit aus meiner Komfortzone gelehnt.
Vorgeschichte: War mit Bear asiatisch essen. Die Kellnerin, eine süße junge Asiatin, hat schon beim letzten Besuch IOI's gezeigt. Dieses mal habe ich sie reichlich geneckt, z.B. habe ich zweimal mit "scheiße" bzw. "beschissen"auf die Frage wie das essen war geantwortet (natürlich lächelnd). Zwischendurch habe ich sie ein bisschen positiv emotionalisiert: "Sag mal, wenn Du jetzt nicht arbeiten müsstest, wo wärst Du jetzt gerne?". Mein Necken ging so weit, dass sie mir heftigst auf die Schulter boxte: "Maaann!". Voll Süß! Und klarer IOI!
Irgendwann meinte ich zu ihr: "Du gefällst mir irgendwie." Sie: "Danke...Du mir auch". Danach verschwand sie sichtlich in Verlegenheit gebracht. Auch Bear und ich verließen kurz darauf ohne weitere Interaktionen das Restaurant.
Als ich mich in meinen Wagen gesetzt habe, dachte ich mir: Die Frau fand Dich cool und hat es Dir sogar ins Gesicht gesagt. Warum hast Du nichts daraus gemacht? Pain! Dann dachte ich mir, ok mit Bear zusammen wäre sie wahrscheinlich zu verlegen gewesen, um einen tclose zu machen. Aber was spricht dagegen wenn ich jetzt nochmal hinfahre, wo Bear schon weg ist? Noch mehr Pain! Ich merke, dass sich in mir alles sträubt, die pure Angst. Doch ich wusste auch, dass selbst wenn ich mich beim zurückfahren und sie ansprechen total dämlich anstelle, wird diese Angst nie verschwinden und ich werde es irgendwann bereuen, dass ich mich ihr nicht gestellt habe...Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin zurückgefahren. Ich musste es tun.
Also machte ich einen U-Turn, fuhr wieder zurück und parkte mein Auto genau vor dem Restaurant. Da ich noch nicht genau wusste, was ich tun oder sagen werde, blieb ich erst einmal - wie ein Opfer unter den Loosern - im Auto sitzen, in der leisen Hoffnung sie würde just in dem Moment aus dem Restaurant kommen, mich in meinem Auto sehen und mir zurufen: "Hey, komm raus, ich will Dich ficken." Nein quatsch, aber ich stand wirklich mit meinem Auto vor dem Restaurant und überlegte. Irgendwann, nach ca. einer Minute in der ich so tat als ob ich mit meinem Handy beschäftigt bin, entschloss ich mich einen Parkplatz zu suchen. In einer Seitenstraße wurde ich fündig. Ich stieg aus, atmete aus und bewegte mich mit entschlossenem Schritt Richtung Ziel. Auf dem Weg lief mir eine kleine Horde dunkelhaariger Jungs über den Weg. Plötzlich höre ich hinter mir jemanden laut meinen Namen rufen. Ich drehe mich um und sehe in 20m Entfernung, dass die Jungs die gerade an mir vorbeigelaufen sind, Kinder waren, die ich vor Jahren in einem Jugendzentrum betreut hatte. Ich rufte fröhlich "hey!, wie geht's" Einer der Jugendlichen zeigte mir einen Daumen mit ausgestrecktem Arm. Irgendwie empfand ich das als gutes Omen. So, als ob er mir sagen wollte: "Hey, go for it. Du bist auf dem richtigen Weg." Komischer Zufall, oder?
Naja, ich laufe weiter und ca. 30Sekunden vor dem Restaurant merke ich, dass ich dringend einen Plan brauche. Ich konnte meine Nervosität nicht unter Kontrolle bringen, also war klar, dass die Scheiße schnell gehen muss. Mir war jetzt auch alles egal. Ich wollte es nur durchziehen, um mir später keine Vorwürfe zu machen und meinen psychologischen Schutzschild zu stärken, um beim nächsten Mal schon ein bisschen besser zu sein. Gleichzeitig sollte mein Weg auch nicht völlig umsonst gewesen sein.
Auf dem Höhepunkt meiner Furcht stehe ich im Restaurant und sehe sie am denkbar schlimmsten Ort stehen: hinter der Bar, umringt von allen Angestellten. Wäre ich schon Mr. Obercool, dann hätte ich die ganze Bar als Set gesehen, DHV, Social Proof und das ganze Programm gemacht. Aber ich wollte nur eins: Ihr möglichst schnell meine Visitenkarte geben und abhauen. Das war meine Mission. Ich wusste sonst nicht wie ich sie, in dieser Situation isolieren hätte sollen, um sie nach ihrer Telefonnummer zu fragen. Ich wollte sie möglichst wenig in Verlegenheit bringen. Sie arbeitet schließlich...Egal.
  • Sie sieht mich auf sie zukommen
  • Sie: "Hi, haben Sie was vergessen?" (sie war wieder in ihrer Rolle, da sie von unzähligen Arbeitskollgen umzingelt wurde. Wahrscheinlich auch von ihren Vorgesetzten. Anders kann ich mir nicht erklären, warum sie wieder vom "Du" auf "Sie" gewechselt hat).
  • Ich: "Ja..., Dich!" (Weiß nicht wie mir in der Situation so ein cooler Spruch über die Lippen ging. Ich war auf jeden Fall eine "8" ... auf der Nervositätsskala.
  • Ich gehe zum Eingang der Bar an der Seite, sie kommt auf mich zu.
  • Ich reiche ihr meine Visitenkarte.
  • Ich: "Hier. Falls Du ausgehen möchtest, ruf mich an."
  • Sie: "Dankeschön!!!"
Ihr "Dankeschön" muss man sich so vorstellen: Eine Mischung aus einem "Dankeschön" für's Trinkgeld, einem "ach-das-ist-aber-süß-dankeschön" und einem Dankeschön für das schönste Komplement des Jahres. Zumindest dachte ich das aus dem für ungeübte Ohren sehr rollenbewussten "Dankeschön" einer Kellnerin, die vor ihren Kollegen und Vorgesetzten einen Antrag bekommt, rauszuhören zu können.
Ich denke, ich habe noch ein halbes Lächeln aus meinem versteiften Gesicht gekitzelt, bevor ich rausmarschiert bin. In den Schatten des Lichts... O-P-F-E-R!
Nach der PUA-Arithmetik dürfte diese Aktion rein äußerlich nichts gebracht haben. Aber ich bin mir sicher, dass ich beim nächsten Mal/Target schon ein wenig besser rüberkomme werde. Mein Psyche brauchte diesen Fehltritt zum Lernen. Bin Stolz auf mich. DIG!

Lektionen für Zwischendurch - Bull

  1. Bei der Verführung ist jegliche verbale Kommunikation mit Frauen, die in direkter und/oder nachvollziehbarer Weise aus Geilheit, Verliebtsein, Wut, Verzweiflung oder sonstigen starken Gefühlen des Mannes resultiert, mit größter Wahrscheinlichkeit nicht zielführend.
  2. Ein Gespräch mit einer Frau lässt sich steuern, in dem man es stets dahin lenkt, dass man sie für ihre Äußerungen entweder necken oder ihr ein Kompliment machen kann.
  3. Die Gesetze der Verführung und die Reihenfolge der Verführungsetappen gelten und wirken immer.
  4. Erwarte nie von einer Frau, dass sie die Beziehung rettet, aufrechterhält oder initiiert. Als Mann muss man immer führen, wenn man Attraktivität ausstrahlen will. Aber lass nie den Eindruck entstehen, als würdest Du der Frau hinterherrennen: DLV. Es sollte immer so sein, dass die Frau denkt, sie bräuchte Dich stets ein bisschen mehr als Du sie.
  5. Egal was geschieht und egal was Du anstellst, spiele nie nach ihren, sondern immer nur nach Deinen Regeln. Das ist sowieso die erste aller Regeln: "Spiel immer nach Deinen Regeln!". Wenn Deine Regeln nicht zielführend sind, dann ändere sie im Einvernehmen mit dir selbst und spiele dann nach Deinen neuen Regeln. Wichtig ist, dass Du nie auf die Regeln der Frau einlässt. Das ist der Selbstmord Deiner Attraktivität. Vielleicht sieht es nicht gleich wie ein Drama aus, wenn diese Regel mal verletzt wird, aber am Ende wird es in jedem Fall ein Drama geben. Behalte in Gegenwart einer Frau immer Deinen Frame.

Donnerstag, 31. Juli 2008

Day 9/ Mission 2 - Bull

Mann, Mann, Mann schon fast ein drittel des Programms absolviert. Heute ging es wieder raus in die Prärie zum game'n: Gemischte Sets, mindestens 3er, aus Frauen und Männern öffnen -zwei Mal.
Habe folgenden Opener verwendet:
  • "Hey Leute, kurze Frage bevor ich weiterziehe. Würdet Ihr Euch den Namen Eures Liebsten tatowieren lassen? (Reaktion abwarten, dann...) Ein Freund von mir möchte das morgen machen. Ich will ihm das aber ausreden. Was meint ihr was soll ich ihm am besten sagen?"
Mein erstes Set war ein 3er-Set. Ein Mann zwei Frauen. Habe über die Schulter geöffnet, sah alles sehr spontan aus und verlief besser als der zweite Versuch: Ein 4er-Set bestehend aus zwei Männern und zwei Frauen. Beim zweiten Mal habe ich mich sprachlich ein wenig verhaspelt (da neuer Opener) und wurde dann ein wenig nervös. Lustig war wie mir der Alphamann im zweiten Set auf die Frage antwortete (wie ich meinen Freund dazu bringe die Idee mit dem Tattoo zu vergessen): "Auf die Fresse hauen." Wollte mich wohl loswerden...
Lerneffekte? Nun, alles einfacher als erwartet. Wichtig ist, dass man dem Mann mehr Aufmerksamkeit schenkt und für sich gewinnt, dann läuft es mit den Frauen sehr gut, denn Du qualifizierst Dich als "leader of the man." Das ist auch der große Vorteil bei mixed Sets. Die Frauen fühlen sich von Anfang an sicher, weil sie mit Männern im Set sind und wenn einer kommt und die Eier hat (was die wenigsten haben) den Set anzusprechen und dann auch noch von den Männern akzeptiert wird, dann bist Du "the man".

SMS-Game - Bull

Hier mein gestriges SMS-Game mit meiner Ex. Es folgen wichtige Erkenntisse bzw. Bestätigung der erlenrten PUA-Theorie.
Vorgeschichte: Hatten zwei, drei Monate gar keinen Kontakt. Irgenwann simst mir ihre beste Freundin, dass meine Ex seit einem Monat verschwunden ist und ihr Handy aus ist. Habe mir angefangen sorgen zu machen. Ein paar Tage später ist meine Ex wieder aufgetaucht und hat mir geschrieben, dass alles in Ordnung ist. Am nächsten Tag liege ich am frühen Abend faul im Bett herum. Wurde horny und beschloss meiner Ex zu simsen:
  • Ich: "Habe Lust Dich zu sehen. Was machst Du?"
15Minuten vergehen, keine Rückmeldung. Ich habe keine Lust zu warten und rufe an. Schlage ein Videoabend vor. Sie hat keine Zeit, weil sie sich mit Freunden für einen Besuch auf dem Rummel verabredet hat. Sie fragt mit hocher Stimme: "Vielleicht ein andernmal?" Ich reagiere mehrdeutig und lass diese Frage offen. Wir verabschieden uns. Ich wollte aber noch nicht aufgeben (außerdem war mir langweilig ;). Zehn Minuten nach unserem Telefonat schreibe ich ihr.
  • Ich: "Ich finde du solltest dein treffen mit deinen bekannten verschieben und zu mir kommen ... Wir können etwas viel besseres machen als achterbahn fahren. Und ich meine nicht video gucken ;)"
Let the games begin...
  • Sie: "würde jetzt nicht sagen das ich das dreißt finde aber wundert mich schon sehr, müsstest eigentlich wissen das ich nicht so leicht zu haben bin! lg"
Analyse: Sie macht deutlich, dass sie sich nicht als Schlampe outen will.. Muss die gesellschaftlichen Konditionen wahren. Signalisiert aber auch das sie offen ist für mehr: "würde *nicht* sagen das ich das dreißt finde..."
  • Ich: "Natürlich bin ich dreißt. Wer hat gesagt, dass du leicht zu haben bist? :) ich sage ehrlich was ich will und stehe dazu. Du bist groß genug ;) muss ja nicht sein, aber lust hätte ich schon dich zu vernaschen. Ich bin sicher das beruht auf gegenseitigkeit ;)"
Botschaften: Mir egal was Du denkst; halte Dich nicht für eine Schlampe; wenn Du nicht willst ist mir das auch egel (unaffected); Selbstsicherheit.
  • Sie: "sorry aber sei dir nicht zu sicher! lg"
Analyse: Oh, Mann. So ein Satz hätte mich früher wahrscheinlich umgeboxt. Ein klassischer Shit-Test. Sie checkt mein Frame auf Kongruenz. Bin ich wirklich so cool, oder tue ich nur so?
  • Ich: "süß :)"
Botschaft: DHV, Frame-Control, the man!
  • Sie: "bin gerade so schockiert das ich gar nicht weiß was ich sagen soll ! aber ehrlich hättest du gesagt lass uns was trinken gehen und wir hätten uns dann noch anziehend gefunden, okay! aber überlege mal wie lange wir gar keinen kontakt hatten ... lg
Analyse: Auch hier wäre ich früher krass in die Falle getappt. Im Grunde sagst sie, dass sie sich durch aus vorstellen kann mit mir ins Bett zu gehen. Diesen Köder hätte ich früher wahrscheinlich geschluckt, hätte versucht nach IHREN Regeln zu spielen, wäre needy geworden und damit wäre ich voll gegen die Wand gelaufen. Zudem signalisiert sie, dass ihre gesellschaftliche Konditionierung (nicht sofort sex haben zu dürfen) immernoch stärker ist als mein Frame.
  • Ich: "Mach keine große Sache daraus du spielverderberin. Ist doch völlig ok. Ich wollte. Du wolltest nicht. Erwarte nicht von mir das ich jemand anders bin. Ich bin ich, Ich mag mich so. Und dich mag ich auch ... naja geht so ;)"
Botschaft: Ok, hätte man besser machen können. Aber wichtig war hier unaffected zu bleiben. Gar nicht auf ihre Realität/Emotionen einzugehen, sondern zu zeigen, dass man "the man" ist, einen starken Frame hat. Entweder sie freudet sich mit meiner Realität und mit meinen Regeln an oder sie lässt es. Und wenn sie es lässt, ist es auch egal: "Ist doch völlig ok," Aber ich mache hier die Regeln. Der Neg am Ende war nochmal DHV und sollte zeigen, dass ich unneedy bin...
  • Sie: "was du hier grad machst find ich so heftig das es schon wieder total lustig finde... danke lg"

Analyse: Ihre Schilder fallen. Lustig finde ich, dass sie ein "ich" vergessen hat und das sie ein "danke" reinwirft. Vergeblicher Versuch von DHV, da sie merkt, dass ich higher Value habe. Sie versucht mir zu sagen: ich bin auch cool. (Voll niedlich!).

  • Ich: "Na geht doch! :)
Botschaft: Pull!
  • Sie: " :) "
  • Ich: "Aber Sex kannst Du jetzt erst einmal vergessen ;) muss jetzt los. bis irgendwann. lg"
Botschaft: Push!

Fazit: Keep the frame & you will be the man! Don't give a shit on what they say. You make the rules. They only have one choice: love it or leave it. Both is fine with you, cause you are not needy, but a cool and funny guy. And so is the frame that you offer like a present. DIG! BIO!

Mittwoch, 30. Juli 2008

Day 8 - it's all about the state!

Mein neues lieblingszitat:
"you can't win if you won't play!"

gestern waren weder bull noch ich wirklich im richtigen state. Doch beim game geht es nicht um inspiration, sondern darum, seine grenzen zu erweitern. Das bedeutet: harte arbeit und statezwang. Man muss sich zwingen. Man wird belohnt.

1. Approach (root und t.s.):
2 ganz ansehnliche mädels chillen im kinosaal der strandbar. Ich zögere, doch dann zwinge ich mich. Im moment des kontakts sofort offene und willige haltung. Sie freuen sich dass jemand interessantes in ihr leben trifft.
Ich opene mit: wow, was geht hier ab?
sie: hier wurde gerade n film gezeigt.
Ich: na toll, ich bin hier auf der party rumgelaufen und hatte das gefühl dass mir irgendwas fehlt! Nämlich ein kino!
Sie lachen.
Wie unterhalten uns über den film der gerade lief. Kein kommerzieller streifen. Ich kenne mich aus. Dhv. Dann wechsele ich zu meinem "journalisten opener"... er kam gut an. ich verabschiedete mich.

2. approach
Es handelte sich um die freundin einer entfernten bekannten. ich probierte dennoch meinen opener aus.

3. approach
ich saß drei damen zugeneigt. erneut "journalist". diesmal fing es gut an, verlief sich aber nach einer weile. einer der mädels cockblockte vom feinsten. wurde abweisend. ich verabschiedete mich.

alles in allem: neue erfahrung, neuer value.
wir machen weiter!

B.I.O.

Dienstag, 29. Juli 2008

The Real Day 8 / Mission 2 - Bull

Merke: Selbst, wenn Du kein Bock hast oder Dich unsicher fühlst, die Mission immer zu Ende machen. Eine Null-Bock-Stimmung ist gar nicht so übel für den "Approach". Macht einen weniger "needy".
Geiler Tag...ähh Nacht. War mit Bear in einer Strandbar. Drei Approaches gemacht. Ziel: "Opener" mit "time contraint" und "root". Ist wieder nicht so perfekt gelaufen. Mein erster Approach war aus einem nervösen State heraus und verlief sehr kurz. Ich saß auf einer Bank und 1,5 m von mir entfernt saßen links vor mir ein 2er-Set auf einer anderen Sitzgelegenheit. Ich: "Sagt mal Mädels, macht ihr Musik?" Die beide schütteln den Kopf. Ich vergesse total worauf ich hinauswollte und drehe meinen Kopf einfach weg, so als ob ich gar nicht mehr wollte. War Ok, aber ein persönlicher Reinfall. Habe diesen Approach auch nicht gezählt. War danach noch nervöses als vorher. Aber ich musste weitermachen...
Mein erster richtiger Approach war ein 3er-Set. Ich saß mich einfach mit in die Runde und sagte: "Hi Leute, ich habe mal eine kurze Frage, bevor ich weiterziehe, kennt ihr Euch ein wenig mit Musik aus?" Kopfschütteln. Ich: "Ich interessiere mich gerade sehr fürs Songwriting (root). Was macht für Dich (habe die Frau angesprochen, die gleich neben mir saß) einen guten Songtext aus?" Sie versteht mich nicht ganz. Ihre Freundin springt ein und übersetzt meine Frage ins Französische. Offensichtlich war meine Gesprächspartnerin eine Französin, die dafür aber gar nicht mal so schlecht deutsch sprach. Sie: "Meinst Du bei Jazz?" Ich denke mir, 'wie kommst Du jetzt auf Jazz? Du dumme H**e'. Aber sie war sehr nett und wollte meine Frage gewissenhaft beantworten. Nur, wusste sie nicht wirklich, was sie Schlaues darauf antworten sollte. Ich frage: "Ist die Frage zu kompliziert" Sie: "Nein, aber die Frage ist irgendwie komisch." Ich lächle und sage: "komisch, wie haha oder komisch wie seltsam." Sie gibt keine Antwort, weil sie zu sehr darüber nachdenkt, wie sie ihre Gedanken in die deutsche Sprache packen soll. Bei der nächsten Gelegenheit verabschiede ich mich und bin dankbar. Dankbar, dass ich jetzt locker bin. Merke: Der erste Approach ist eigentlich nur zum warm werden.
Dieser Approach so wie im übrigen auch die letzten Male zuvor, haben mir gezeigt, dass mein "Songwriter Opener" nicht optimal ist. Ich kann zwar DHV demonstrieren und die Leute unterhalten sich gerne über das Thema. Aber das Problem ist, die Leute wissen zu meinen speziellen Fragen einfach nichts zu sagen. Es entsteht somit kein Dialog.
Da ich keine Zeit hatte über eine Modifikation meines Openers nachzudenken, benutze ich bei den folgenden zwei Approaches den Standard-Opener: "Wer lügt mehr", der im Übrigen sehr gut funktioniert hat, auch wenn ich es versäumt habe einen "root" einzubauen. Dafür hat aber der verwendete "time contraint" ("kurze Frage bevor ich wieder weiterziehe") Wunder gewirkt. Die Sets waren im Vergleich zum letzten Mal, wo ich keinen "time contraint" eingebaut habe, viel entspannter. Ich habe auch gemerkt, dass der "time contraint" nicht nur das Set, sondern auch mich selbst lockerer macht. DIG! Der "time constraint" scheint mir sogar wichtiger zu sein als der "root".
Der zweite Approach ist wunderbar gelaufen. Es war ein 3er-Set bestehend aus zwei Schwestern und einem Mann, der wohl gerade eine der beide Schwester anmachen wollte (vielleicht kannten sie sich aber auch schon). Ich blieb ca. 45 Minuten im Set, machte viele Routinen bei der Solo-Schwester und konnte "Attraction" und teilweise auch "Comfort" aufbauen. Ergebnis: t'close ... wir werden sehen ...
Der dritte Approach war auch gut. Habe zwar auch den "root" vergessen, aber hatte eine nette Unterhaltung mit einem 2er-Set, bei der ich das Gefühl hatte, ich hätte ruhig weiter reden können. Aber es war schon spät und ich hatte meine Mission erfüllt. DIG!

Samstag, 26. Juli 2008

(Day 8 / Mission 2) - Bull

Ok, eigentlich habe ich nochmal die gleiche Mission von Day 7 gemacht. Diesmal habe ich allerdings einen eigenen Opener verwendet, den ich den "Songwriter Opener" nennen möchte.
Songwriter-Opener
"Hey Leute, ich brauche mal eine neutrale Meinung zum Thema Songwriting. Der Grund warum ich frage, ist, ich fange gerade an eigene Songs zu schreiben (root) und hätte gerne mal von Euch gewusst, was macht Eurer Meinung nach einen guten Songtext aus(Opinion Opener)?"
Habe allerdings nur 2 statt 3 Sets geöffnet. Beides mal rein weibliche 2er-Sets. Da Bear aus bestimmten Gründen die Mission abbrechen musste, plädiere ich für eine Wiederholung von Day 8. Zudem fehlt mir nicht nur ein drittes Set, sondern ich habe gänzlich versäumt einen time contraint einzubauen.
Nun zum Field Report: Beim ersten Mal habe ich ein sitzenden 2er-Set angesprochen. Die Damen haben mir zwar höflich geantwortet, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass ich das Eis gebrochen hatte. Das mag an folgenden Gründen gelegen haben:
  1. Dem Opener fehlte ein bisschen der spontane (über-die-Schulter-) Charakter. Needy!
  2. Ich war noch nicht ganz locker. DLV!
  3. Die Opener war noch nicht so gut formuliert, was ich an den Antworten gemerkt habe.. Unkongruent!
  4. kein time contraint!
Man braucht wohl mindestens ein Set zum warm werden. Beim zweiten Mal ist es erheblich besser gelaufen. Ich hatte eine sehr unterhaltenden Dialog mit einem weiteren 2er-Set. Beides hübsche Frauen (eine war eine blonde HB 8) in der sexuellen Blüte. Warum lief es beim zweiten Mal so viel besser?
  1. Ich saß auf einem Strandstuhl als sich das Set sich in meine unmittelbare Nähe gesetzt hat. Ich konnte ganz locker loslegen und habe sehr bewusst auf "lean-In's" verzichtet.
  2. Ich habe laut, langsam, deutlich und mit tiefer Stimmte gesprochen.
  3. Ich habe die Formulierung des Openers optimiert (nach schlechtem Feedback beim ersten Set) und meinen "root" deutlicher gemacht.
  4. Ich war locker und "unaffected".
  5. Das Gespräch fing gar nicht direkt mit dem eigentlichen Opener an, sondern - als sich das Set neben mich gesetzt hat, sagte ich: "Willkommen auf den guten Plätzen", womit ich mich im Vorfeld als "fun & sociabel guy" qualifiziert hatte. Erst dann startete ich die Konservation mit dem Songwriter-Opener

Das bringt mich gerade auf eine Idee: Vielleicht sollte man gar nicht direkt mit dem "opinion opener" beginnen, sondern erst einen gewissen Vibe kommunizieren. Man sieht ein Set und öffnet es beim vorbeigehen, spontan und über die Schulter so:

"Hey Leute, wie findet ihr die Party bisher?" Das muss so aussehen, als ob man gleich wieder gehen will (body rocking) und es sollte einen positiven Vibe kommunizieren, so als ob man der Gastgeber wäre und sich nur kurz vergewissern will, ob bei den Gästen alles ok ist. Wenn die Leute cool sind (und man alles richtig gemacht hat) dann dreht man sich in den Set und bringt den Opener: "Mal eine andere Frage, bevor ich gleich wieder weiter ziehe (time contraint) ... " Muss man mal ausprobieren.

Irgendwie bin ich traurig, dass ich die HB 8 aus dem zweiten Set nicht gecloset habe. Eine günstige Gelegenheit bot sich mir, als ihre Freundin kurz loszog um die Jacke zu holen (hat sie uns mit Absicht alleine gelassen? Hätten ja auch zusammen gehen können...?). Zudem sah die Frau nicht nur gut aus, sondern war auch gebildet und interessant. Ich hätte sehr leicht ein gutes Kompliment machen können... Scheiße! Egal. Bin wieder schlauer. Ich hatte ein wichtigen Grundsatz vergessen: Push it to her pans or to the ground.

Nachtrag - Field Report - Russin im Büro - Bull

Ein paar Tage nachdem ich die Russin, die in meinem Bürogebäude arbeitet, zum ersten Mal angesprochen habe, bin ich ihr wieder über den Weg gelaufen. Wieder Mal wollte ich einfach nur aufs WC gehen. Auf dem Weg sehe ich sie, wie sie gerade ihre Bürotür abschließt. Da sie ihre Jacke an und ihre Tasche um hatte, wollte sie offensichtlich Feierabend machen.
Ich sage auf russisch zu ihr "das ist Schicksal" um ihr zu suggerieren, dass es kein Zufall ist, dass wir uns wieder über den Weg laufen. Sie lächelt. Ich sage "Weißt Du was der Unterschied zwischen einem Diplomaten und einer Dame ist?". Sie sagt: "Nein". Ich sage, in dem ich meinen Arm zum einhaken anbiete: "gib mir Deine Hand, dann sage ich es dir." Sie hakt sich ein und ich begleite sie über das Treppenhaus nach draußen.
Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie sich eingehakt hat, lief alles wunderbar. Ja, gerade zu perfekt. Doch dann habe ich nur noch scheiße gelabbert und wurde nervös. Sie hat sich ausgehakt, ich habe vergessen sie dafür zu bestrafen, habe dumme Fragen gestellt und lower value demonstriert. Fuck! Egal! Vor ein paar Monaten hätte ich nicht mal die Eier gehabt "Hi" zu einer solchen HB zu sagen. Ich bin auf dem richtigen Weg und habe wieder etwas gelernt.

Freitag, 25. Juli 2008

Day 7 - Bear

B.E.A.R. steht ab nun für "Be Exclusive And Rigorous".

Auf dem abendlichen Event mit Bull waren viele potentielle targets. Der Vorteil von social gatherings, clubs, partys etc. ist unbestreitbar. Allerdings: die targets sind auf alles gefasst und bekommen nicht nur einmal angebote, anmachen und analofferten (auch bekannt als die drei A's).

Musste mich finden und zusammenreissen für die eigenen opener. die sammlung von bull (canned) kam mir auf anhieb unnatürlich und "zu typisch" vor. opener müssen nicht nur auf den Ort und die Situation sondern (immer wieder) auch auf die regionale Mentalität abgestimmt werden.

Schliesslich fand ich einen, der aus vier wichtigen bausteinen besteht:

1. Teil (IOD): "Hi Leute..."
meiste werden Frauen mit: mädels, damen, girls, ladies o.ä. approached. Ich werte sie leicht ab, nur um ihnen ein unbedrängtes, sicheres gefühl zu geben... ohne sexuelle note.

2. Teil (Involvement): "... ich brauche mal eure meinung zu etwas!"

3. Teil (DHV): "Ich schreibe gerade etwas über das Berliner Nachtleben und..."
targets werden sofort belehrt, dass ich ein kreativer, besonderer Typ bin, der keinen Standardjob hat.

4. Teil (?): "Zu welcher Gruppe mensch würdet ihr die leute einordnen, die hier sind?"

Gesamtopener: "Hi leute, ich brauche mal eure meinung zu etwas. ich schreibe gerade etwas über das berliner nachtleben (Gastronomie, Events, Kunstszene...whatever) und würde gerne wissen: zu welcher gruppe würdet ihr die leute einordnen, die hier sind?"

Ab nun nenne ich diesen opener: der Journalist!

Wenn der opener selbstbewusst und interessant rübergebracht wird (ich denke das habe ich), stellt sich sofort etwas wie faszination ein. die targets erwarten so etwas nicht, zeigen interesse an meiner frage UND an meiner person, sind herausgefordert und offen, widmen mir die gesamte aufmerksamkeit. sind sie in einer gruppe, werden andere mitglieder involviert. es hat etwas wie "fun activity". da ist einer, der bringt etwas neues in unser leben. wir sind cool, weil er uns fragt. er ist cool, weil er was cooles macht. wir sind alle cool (same level). sie haben nachgedacht und alle geantwortet. waren sehr darauf bedacht, mich nicht zu enttäuschen, wollten zeigen, dass sie "in" sind und Ahnung haben... sie wollten MICH beeindrucken. sehr D.I.G.

ich wollte nur meine mission erfüllen und weg (xxx) hatte aber bei 2 von 3 sets das gefühl, ich hätte sofort weitermachen können und das gespräch ab einem bestimmten zeitpunkt mehr in richtung attraction lenken können. was hier noch fehlt... ist ein wenig IOD... muss dran arbeiten. Bull hat mir einen ähnlichen aufgebauten, sehr interessanten opener erzählt, den er sich nun ausgedacht hat. bin gespannt.

B.I.O. alles opfer!

Day 6 - Bear

Komplimente...
Ich gebe Bull recht, dass man sich bei mehr oder weniger ersnt gemeinten komplimenten nicht unnatürlicherweise verdrehen muss. das macht es einfach(er).

Meine Komplimente waren:
1. du hast eine sehr schöne kette (reaktion: verwunderung)
2. schicke brille (ich kannte die frau bereits, reaktion: dankbarkeit)
3. hammergeile sneakers... wo hast du die her? (reaktion: verwunderung, dankbarkeit UND interesse)

fazit aus allen drei: frauen bekommen nicht oft ernstgemeinte komplimente. schon gar nicht von männern. wenn, dann meist nur als lockmittel und anmache. meiner meinung nach eignen sich jedoch komolimente nicht oder nur wenig als opener. sie zeigen lower value. als push/pull, IOI aber sehr nützlich, denke ich. als mission war es auch gut.

zwischenergebnis: frauen werden oft angemacht. frauen kennen oder MEINEN männliche beutestrategien zu kennen und zu ERkennen. das stichwort bei fast allem ist: originalität, unkonventionelle ideen und vorgehensweisen, mystery, überraschung, higher value.

vor allem in deutschland beklagen sich frauen oft über entweder zu langweilige, biedere Germans oder zu heißblütige, primitive Südländer (i.e. turks und Italiener). Ein Männertypus, der hier gut ankommt ist ein zivilisierter. stilvoller, gebildeter ABER AUCH leidenschaftlicher, kreativer, mutiger Mann. Das will ich versuchen zu sein. habe mich auch nie als etwas anderes gesehen. muss es "lediglich" kommunizieren und beweisen, sonst nutzt es niemandem was. D.I.G.

Donnerstag, 24. Juli 2008

Day 7 / Mission 3 & 4 - Bull

Ok, lese gerade, dass ich ich die Mission nicht 100%ig richtig gemacht habe, denn ich habe keinen eigenen Opener entwickeln, sondern bereits im Feld getestete Standartopener verwendet. Lustigerweise hatte Bear die Mission nicht selbst gelesen, sondern sie von mir am gleichen Tag erfahren, sie aber instiktiv richtiger gemacht als ich. Respekt geht raus an BEAR. DIG!
Meine 3 Opener:
  1. "Wer lügt mehr Männer oder Frauen?"
  2. "Wer lügt mehr Männer oder Frauen?"
  3. "Würdet Ihr Euch ein Tatoo machen? ... "

Alle drei Opener verliefen ungefähr gleich schlecht. Obwohl sich die Sets mehr oder weniger darauf eingelassen haben, wurde deutlich, dass sie eigentlich keinen Bock hatten meine Fragen zu beantworten. Ich versuche mal die Gründe zusammenzufassen.

  • Die Opener kamen nicht natürlich rüber. Das führte dazu, dass die Sets meine Opener als "Anmache" und nicht als ehrlich gemeinte Frage interpretierten. Dadurch kam alles zu needy und persönlichkeitslos rüber. Lösung: Einen eigenen Opener kriieren.
  • Einmal habe ich das Wort "Umfrage" in den Mund genommen, was gleich zu negativen Assoziationen geführt hat. Lösung: Das Wort streichen
  • Ich habe teilweise zu leise und zu undeutlich gesprochen. Lösung: Mehr auf Stimme achten. Üben, üben, üben!
  • Teilweise habe ich mich körperlich zu sehr ins Gespräch gelehnt (DLV). Lösung: zurücklehnen
  • Einmal habe ich den Fehler gemacht zu fragen: "Wie alt seit ihr denn?" Lösung: Nicht mehr fragen.

Fazit: Eigenen Opener entwickeln, der meine Persönlichkeit kommuniziert und meine natürliche Neugier ankert. Ich habe ganz klar den Unterschied gesehen zu der vorangegangen Mission mit den Komplimenten. Ehrliche Wertschätzung (Komplimente) vs. falsche Neugier (Opener). Ehrlichkeit siegt.

Mittwoch, 23. Juli 2008

Day 6/ Mission 2 & Field Report - Bull

Wow! Was für ein Tag. Habe mein Game auf die nächste Stufe gebracht. Diesmal habe ich (zusammen mit dem ehrenwerten Bear) an einem Tag Daygame und Nightgame gemacht, wobei Nightgame eine Art Notlösung war, weil die Mission am Tag nicht abgeschlossen werden konnte: Mach vier Frauen ein ehrliches, spezifisches Kompliment, das nicht sexuell oder geläufig ist (wie „Finde Dich süß/schön/sexy, etc.). Das war gar nicht so einfach. Einfach ist es eine Frau zu finden, die fuckable ist. Der kannst Du auch so etwas sagen wie „Hey, Du bist sexy.“ Aber ein weibliches Wesen zu finden, dass wirklich etwas an sich hat, was dir besonders gut gefällt, ist verdammt schwer. Man muss genau beobachten und vielen Frauen begegnen. Da ich am Tag relativ spät angefangen habe, also kurz vor Ladenschluss, bin ich später noch mit Bear in einen Club gegangen. Dort sind mir die Vorteile des Nightgames erst richtig bewusst geworden: viel Auswahl in kurzer Zeit. Aber auch eine zweite Sache habe ich diesmal richtig erleben dürfen: Es macht viel mehr Spaß, wenn man sich keinen Druck macht und sich Zeit lässt. Man verbringt eine schöne Zeit mit Freunden, lernt neue Menschen kennen. Wenn man dann noch die Sarging-Gelegenheiten nutzt, die einem immer wieder begegnen und nicht auf ein Resultat (außer der sozialen Interaktion/Mission) aus ist, dann macht das Ganze richtig spaß. Bear BIO!

Das Highlight des gestrigen Abends war wohl mein T-Close. Zudem war es das erste Mal, dass ich eine Frau dazu gebracht habe, mir zum Abschied ein Kuss auf die Wange zu geben. JA! Nicht: Wir haben uns zum Abschied auf die Wangen geküsst, sondern:

Ich: „Noch einen Kuss zum Abschied…auf die Wange.“
Sie hält mir ihre Wange hin
Ich: „Nein, hier.“ Tippe mit dem Zeigefinger auf meine Wange und halte sie leicht zu ihr hin.
Sie gibt mir einen Kuss
blablabla
Ich umarme sie und sage: „Komme her. Ich mag Dich.“ (IOI nach Compiliance-Test zur Belohnung)
Ich: „Ok, jetzt geh weg von mir.“ Ich schubse sie buchstäblich von mir weg (Push-Pull).
Sie lacht und ich fühle den Saft. Den Nektar von Mystery. SCHMAKAGUT! DIG!!!

Auch lustig: Zwischendurch hat die Frau versucht mich fügsam zu machen: Sie: "Du musst mir jetzt ein Wasser ausgeben." Ich: "Erstmal gibst Du mir ein aus und dann lade Dich vielleicht auf ein Glas Wasser ein." Sie: "Nein, Du musst mir jetzt ein Wasser ausgeben. Du hast gesagt ich muss Wasser trinken, also musst Du mir jetzt ein Wasser ausgeben." Ich: "". Sie: "Doch" Ich: ". Sag mal ist das Dein bester Anmachspruch." Sie lacht und sagt so etwas wie "...das würdest Du schon merken." Dabei bin ich ganz cool und belustigt geblieben. Da ich später einen Kuss auf die Wange erhalten habe, würde ich sagen: Shit-Test bestanden.


Meine Komplimente:

  1. Hey die Frau hat ihren eigenen Style. Das gefällt mir.“ Die Frau läuft an mir vorbei, sagt dabei aber laut „Danke.“
  2. Hey, endlich mal eine Frau mit schönen Schuhen.“ Sie: „Danke“
  3. Sehe eine Frau in einem schönen Cocktail-Kleid. Ich gehe ihr hinterher. Dabei muss ich mich durch eine Menschenmenge kämpfen. Sie bleibt stehen. Ich nähre mich ihr von hinten. Lege meinen Hand über ihren Becken und drehe mich dabei zu ihr: „Hey, kurze Anmerkung. Mir ist Dein Kleid aufgefallen. Das sieht echt gut aus. Steht Ihr.“ Ganz großes Lächeln, strahlende Augen und „Dankschön,“
  4. Zwei Frauen kommen auf mich zu. Eine hat wirklich coole Sneakers. Ich: „Hey, coole Schuhe.“ Wieder ein begeistertes „Danke“ + Neid-Szene ihrer Freundin, die ihrer eigenen Sneakers toller findet. Ihr Kommentar: „Ihr Ficker!“ Gemeint waren Bear, der der gleichen Frau vorher das gleiche Kompliment machte, und ich.

Und die Moral von der Geschicht: Ehrliche Komplimente sind jetzt Pflicht!

Dienstag, 22. Juli 2008

Brandheißer Field Report!!! - Bull

Auf dem Weg von meinem Büro zum WC habe ich gerade die Russin getroffen, von der ich schon erzählt habe. Hier die Story:
Sie kommt mir entgegen. Ich lächle Sie an und sage "Hi". Sie erwidert auch mit "Hi". Während wir an einander vorbeigehen, lasse ich mein Blick nicht von ihr. Sie hält meinem Blick nicht stand, lächelt und schaut nach unten. Let the Game begin...

Ich (muss mich umdrehen, da sie schon an mir vorbeigelaufen ist): "Hey!"
Sie bleibt stehen und dreht sich um.
Ich (nähre mich ihr): "Du bist mir schon beim letzten Mal aufgefallen."
Sie signalisiert mir, dass sie nur schlecht deutsch spricht.
Ich: "English?"
Sie: "Ruuussisch!"
Ich (auf russisch): "Auf russisch geht nicht. Ich spreche sehr schlecht. Wie heißen Sie?"
(Dieses Sie ist totale Scheiße sogar auf russisch - auch wenn es dort kultivierter klingt)
Sie sagt ihren Namen, ich den meinen und wir schütteln uns die Hände.
Ich: "Sehr erfreut." (auf deutsch klingt das Scheiße, das "nice to meet you" ist näher).
Ich: "Du gefällst mir." (in einem unsicheren russisch - auf den Russisch-Switch war ich nicht gefasst. Dabei ist mein State kaputt gegangen und ich wurde nervös")
Sie ist positiv überrascht, lächelt und fässt sich an die Brust (nicht an die Titte!)
Ich: "Ich möchte Sie zu einem Kaffee einladen. Wie wäre es mit Sonntag."
Sie: "Ich denke darüber nach." (in einem mehr freundlichen als flirtenden Ton).
Ich: "Na dann, denken Sie nach. Wir sehen uns ja noch." (auch eher freundlich-lächelnd als flirtend oder beleidigt)
Sie: "Ja..."
Während ich das sage, drehe ich mich langsam von ihr weg (um Richtung WC abzuhauen). Dabei merke ich, dass sie sich einen Augenblick zu spät wegdreht, so als hätte sie das abrubten Ende des Gespräches nicht gewollt oder erwartet. Zu spät! Ich bin weg.

So eine Scheiße sage ich Dir. Aber naja, noch ist nicht wirklich etwas verloren UND ich habe einen move gemacht. Wir werden sehen. Aber die ist eine 8,9. Diese Beine! Ich werd' verrückt. Over!

Montag, 21. Juli 2008

Kinomission (kann man auch falsch verstehen... hat (noch) nichts mit anfassen zu tun)

der letzte post ist zum kranklachen!!!
bin sehr stolz auf bull fürs abhaken. diese mission ist ein weiteres beispiel dafür, wie sehr sich "the game" an der US-amerikanischen mentalität orientiert. ist es in USA nur etwas seltsam, ist es hier absolut undenkbar.
nichts desto trotz 8oder gerade deswegen): dickes lob!

wir müssen, meiner meinung nach... ab und zu einen reality check machen und gucken ob man die missionen ganz minimal auf unsere kultur anpassen kann. ich halte das nicht für störend, sondern eher für interessant, da hier auch unsere targets sind. wie auch immer: weiter so.

morgen nächste mission gemeinsam.

over. bear. b.i.o.

Day 3/ Mission 3 (Telefonmission) - Bull

Bull proudly presens...Telefonmission complete! Ja, Mann! Heute habe ich den Stier bei den Hörnern gepackt - will heißen - ich habe die Komfortzone verlassen und habe alleine wildfremde Menschen angerufen, um einen Kinotipp zu bekommen. Ich habe nicht genau gezählt, wie oft ich anrufen musste, aber es waren sicher zwischen 10 und 20 Anrufe bis mich eine Frau mit dem Wort "Panda" erlöste und ich auch bei dieser Mission mein Häkchen machen konnte. Ein stolzes Häkchen.
Zugegeben ich habe die Mission ein wenig modifiziert. Am Anfang habe ich, um einen Kinotipp gebeten, aber das hat die Leute zu sehr verwirrt. Ein Fremder ruft hier an und will was? Das war dem Pöbel einfach zuviel Denkfreiheit. Das letzte Gespräch ist dann ungefähr so verlaufen:

Ich: "Guten Tag, Alex mein Name. Ich habe eine Bitte. Können sie mir spontan einen Kinotitel nennen."
Sie: Pause - ist ein wenig verwirrt
Ich: "Wir kennen uns nicht. Sagen Sie mir einfach irgendeinen Kinotitel. Mehr will ich auch nicht."
Sie: "Panda"
Ich: "Dankeschön. Tschüss."

Klar, eigentlich hätte es "Kung Fu Panda" heißen müssen und eigentlich sollte es auch eine Empfehlung und keine spontane Titelnennung sein, aber Scheiß drauf - wird sind nicht in Amiland und ich habe eine fremde Person am Telefon dazu gebracht etwas zu tun, was sie nicht musste. Zudem habe ich mich meiner Angst gestellt. Ich habe ein gutes Gewissen und saugutes Gefühl. DIG!

Dienstag, 15. Juli 2008

Day 4/ Mission 2 - Bull

Abging es wieder auf die Straße. Ziel: Frauen/Sets ansprechen bis man 3 Empfehlungen für einen Herren-Modeladen hatte. Lerneffekt: Frauen reagieren komisch, wenn man ihnen zu sehr hinterher ist. Die besten Ergebnisse hatte ich, wenn ich ganz kühl gefragt habe und dann einfach stehen geblieben bin und es dem Set überlassen habe, stehen zu bleiben. Merke: IOD von vorneherein ist gut oder DIG. Ich kann für mich festhalten, dass das am besten wirkt: Nicht lächeln oder versuchen höflich zu sein, sondern cool, eher von oben herab und fordernd. So baue ich am besten Spannung auf. Von da an könnte es weitergehen. Asymmetrisch...

Freitag, 11. Juli 2008

Field Report - Salsa die 2te! - Bull

Gestern noch Hypno-Mission (erneut) gemacht – heute Date-Close: Salsa die 2te. Heute habe ich meine Fitnesstrainerin im Studio getroffen. Als ich meine letzte Übung machte – ich lag mit dem Rücken auf einer Matte und machte Sit-Ups – hat sich meine Trainerin neben mich gesetzt und wir haben ein bißchen Small Talk gemacht. Ich hatte schon vorher das Gefühl das da etwas in der Luft ist und diesmal machte ich den close. Hier das Gespräch:

Sie: „Na wie läuft das Training so?“ Sie setzt sich neben mich. Ich reagiere gar nicht, sondern mache meine Übung noch knapp über 10 Sekunden zu Ende (IOD). Dann… Blablabla. Ich liege entspannt auf der Matte mit meinem Händen mein angewinkeltem Kopf haltend. Wie der Löwe im Gras.
Ich: „Und? Wie geht’s Dir so.“
Sie: „Außer, dass ich müde und überarbeitet bin, geht’s mir gut (lächelnd). Aber es sind ja nur noch (blablaba) Wochen bis zum Urlaub.“
Ich: „Ja? Wohin geht’s?“
Sie: „Ich fahre zu einen Freundin …Blablablabla
Ich: „Wie? Nicht in die Sonne?“
Sie: „Nee, ist ja nur eine Woche (Urlaub). Das lohnt sich nicht. Nach einer Woche habe ich mich gerade erst entspannt und müsste da ja gleich wieder weg.“
Ich: „Da passen wir ja gar nicht zusammen. Ich kriege nach einem Woche nichts tun einen Anfall.“ – (Neg) Mache meinen Letzten Satz (IOD) und sie bleibt sitzen (IOI).


Blablabla

Sie: „Ich dachte mir schon, dass Du heute hier bist.“ (IOI)
Ich. „Wieso ich bin doch immer hier.“ (IOD)

Ich: „Komm mal mit darüber, ich will mich dehnen.“ (Compilance Test) Sie folgt.

Blablabla

Ich (während ich mit dem Rücken zu ihr stehe): „Irgendetwas gefällt mir an Dir.“ (Schaue sie kurz lächelnd aus der Schulter an, bevor ich mich wieder meiner Dehnung wende (IOD). Sie lächelt zurück…

Sie: „Ja?, was denn?“ (in entzückter Tonlage).

Ich (immer noch mit dem Arsch zu ihr stehend): „Keine Ahnung. Das muss ich noch herausfinden.“

Blablabla

Ich: „Kannst Du tanzen?“
Sie: „Mmmh, wenn ich richtig geführt werde, ja.“
Ich: „Lass uns am Sonntag Salsa tanzen gehen.“
Sie: „Ich kann gar nicht Salsa tanzen.“
Ich: „Ich auch nicht. Wir machen so ein Kurs, wo wir das beigebracht bekommen.“
Sie: „Ahh, diesen im Havanna?“
Ich: „Nein, im Soda Club,“
Sie: „Ok, ich wollte schon immer mal Salsa lernen. Das passt auch zeitlich, weil blablabla.“
Ich: „Ok, dann Sonntag – gib biete ich Hi-Five an, sie schlägt ein. Ich wende mich von ihr ab und gehe Richtung Umkleidekabine.

Sie: „Ich weiß gar nicht, ob ich die richtigen Klamotten dafür habe?“
Ich (mich nicht zu ihr drehend, sondern weiter Richtung Umkleide laufend: „Das ist ein Thema für Deine beste Freundin. Kannst sie ja heute anrufen. „Was ziehe ich nur an“ (sage ich mit meiner Hand als Telefon gefaltet am Ohr und mit aufgeregter, weiblicher Stimme).

Ich höre sie hinter mir lachen. Aber sie sieht mein Lächeln nicht. Das Lächeln eines angehenden MPUA. Ich bin so dezentral…

Mittwoch, 9. Juli 2008

Voicemarketing

Gute mission. wie bei den bisherigen geht es mehr um selbstwahrnehmung und bewusstsein als über neue skills. man wird auf etwas aufmerksam, was man schon selbst bei sich entdeckt hat, aber irgendwie immer beiseite geschoben hat.

kommunikation ist macht. stimme und auftreten ist kommunikation. ich liebe bull... und ich will, dass alle es wiss... was? ach so...

in zukunft mehr auf stimme achten.

+++ACHTUNG+++WICHTIGES GAME UPDATE+++VORHIN MIT NICHT-GAMER IM WEEKEND GEWESEN+++NEUE CLUBDIMENSIONEN+++ weiß nicht obs am event lag oder teil der location ist aber: HAMMERBRÄUTE; HAMMERMUCKE; HAMMERSTIMMUNG+++ IDEALER PLAYGROUND ZUM SARGEN+++UPDATEENDE::::

FREUE MICH AUF DIE NÄCHSTE MISSION.
B.I.O.!!!!

Day 3/ Mission 2 - Bull

Alle relevanten Vocal-Übungen absolviert. Klare Schwächen gesehen. Muss und will an ihnen arbeiten: zu schnelles Reden, verschlucke die Wörter, nuschel, rede nicht klar und deutlich. Meine Stimme kann ruhig lauter sein, ich werde mir angewöhnen langsamer zu sprechen, bewusster Pausen einzubauen, auf Brain Furts zu verzichten und alle Wörter klar und deutlich auszusprechen. Ziel: Webcam kaufen oder leihen und regelmäßig freies Sprechen oder Telefongespräche aufzeichnen, analysieren und verbessern. Gute Übung! Ich liebe Bear. Hure! Notiz an mich selbst: Muss Bear mit der Postangestellten verkuppeln (siehe Day 3/Mission 1).

Day 3/ Mission 1 - Bull

Die Caveman-Mission: Nicht sonderlich herausfordernd. Klar, man merkt schon, dass Menschen herablassend auf einen reagieren. War z.B. bei der Post (unrasiert, ungekämmt, in Schlapper-Jogging-Hose und im weißen, ungebügelten T-Shirt: Penner-Style): "Das können Sie nächstes Mal gleich raufgleben", sagte eine fettes, weiblches Hässlo mit Damenbart forsch zu mir, als ich ein Paket und einen Aufkleber mit Versandangaben getrennt am Schalter rüberreichte. Das ist mir im Anzug nie passiert. Am nächsten Tag hatte ich, lustigerweise, wieder ein Paket abzugeben und zwar bei dem gleichen Stück Robbenvieh. Diesmal wieder im Anzug und diesmal machte sich die Konditionierung der Postangestellten bemerkbar: gut aussehender Typ im Anzug = wichtige Person, ich = unwichtiges Krötenkot. Schlussfolgerung: muss mich unterwerfen. Eindeutig.
Wenn ich was gelernt habe, dann, dass man seine Stimme viel stärker einsetzen muss, um trotz Schlabberlook dominanz zu signalisieren und dass Kleidung, trotz meiner relativen Umbekümmertheit gegenüber meinem Eindruck auf andere Menschen, schon einen großen Einfluss auf meinen State hat... Ich übe einfach gerne Einfluss aus. Meine Kleidung ist wie eine Waffe. Ich bin Anzugtron.

Freitag, 4. Juli 2008

Day 2 , Mission 1 - BEAR

1. Three accomplishments:
a) be a famous entertainer/writer
b) be in harmony with my friends/family
c) attract and close female relationships more


2.
a) wealth, respect, fun
b) harmony, peace, love
c) sex, self-conscience, fun

3. personal mission:
I will become a creative celebrity who will reach an audience of several thousands in 12 months.

4. Three results:
I will have given 10 shows/readings.
I will have more than 500 people at a show.
I will have sold more than 1.000 books.

5. I'm fully committed, because if I don't pursue it, I will continue suffering and:

my self-respect will decrease.
my sex life will stay the same (not great).
my financial situation will get worse.

but if I do pursue it now:
my self respect will rise.
my sexlife will be enourmous!
my joy in life will increase.

Donnerstag, 3. Juli 2008

Day 2/ Mission 1 - Bull

  • What three accomplishments would you like to achieve to make you happier?
  1. Ich will einen muskelösen Körper haben und eine maximale Vitalität erreichen.
  2. Ich will die Kunst der Verführung meistern
  3. Ich will ein Vermögen haben, von dem ich bei Bedarf ca. ein Jahr leben kann: 15.000 EUR.
  • What are the reasons these accomplishments will make you happier?
  1. Ausstrahlung/Einfluss, Attraktivität, Kraft, Selbstbewusstsein, Gesundheit
  2. Einfluss auf mein Liebesleben, mehr Schönheit in meiner Umwelt, Genuss, Spaß.
  3. Unabhängigkeit/Sicherheit: Kann mich auf das Nötigste bei meiner Arbeit konzentrieren/habe im worst case ein Netz, dass mich auffängt.
  • What is your personal mission?

I will become a performing artist, who will be a national celebrity whithin 10 years.

  1. I will have earned 1.000.000 €.
  2. I will have went gold on my album sales
  3. I will have performed in front of more than 1000 people.

If I don't persue it now, I will continue to suffer over the next years and

  • I miss the chance to live my life to the fullest
  • my self-respect decrease
  • I will really regret, that I haven't even tried

But if I do it now, I will enjoy the next years and

  • my level of fun, passion and exitment will increase
  • my natural talents will improve
  • I can make a living from my passion

Mittwoch, 2. Juli 2008

Day 2, Mission 3 - Bear

Die Mission war klar. Das merken der augenfarbe hat nicht nur dazu geführt, dass man fokussiert ist und nicht zappelig und verwirrt... sondern auch dazu... dass man etwas sehr wichtiges getan hat, nämlich dem target ein gefühl von nähe zu geben. manchmal ist man so in sein ding versteift, dass man vergisst um was es eigentlich geht... nämlich interesse bei frauen zu schaffen. augenkontakt ist dafür eine der effektivsten waffen.

bear und bull haben sich gut geschlagen, auch wenn bear leicht sex-gedoped war und daher natürlicherweise in einem null-abhängigkeits-modus... was ein interessanter state war, den ich gerne abrufen könnte, da er direkt zum quan führt. merken.

goals folgen!
good game!

Day 2/ Mission 3 - Bull

Gleiche Show wie Day 1 nur mit Augenfarbe merken. War selbst ein wenig unsicherer als beim letzten Mal. Ist wohl die Tagesform gewesen. Man hat auf jeden Fall gespürt, dass Nervosität dazu führt, dass Du Dir die Augenfarbe des angesprochenen Person nicht merkst. Es ist mir zweimal passiert, dass ich die Sets zwar angesprochen und in ein kurzes Gespräch verwickelt habe, aber danach feststellen musste, dass ich mir die Augenfarbe gar nicht gemerkt habe. Ich war viel zu sehr auf die Situation versteift. Als ich mich beim nächsten Anlauf bewusst auf die Aufgabe (Augenfarbe merken!) konzentriert habe, hatte ich den Eindruck, dass genau das mich von meiner Nervosität abgelenkt hat. Was sagst Du Bear?

Montag, 30. Juni 2008

Day 1/Mission 3 - Field Report - Bull

Heue haben wir die erste Feld-Mission absolviert. Herausforderung: 5 Leute/Gruppen ansprechen, small talk halten oder etwas Fragen...Hauptsache war a) Fremde Personen ansprechen, b) Mund aufmachen, c) Feedback erhalten. Ich würde sagen: Mit Bravour bestanden. Es war aber auch keine allzu große Sache für erfahrende "Hi-Gamer" ;).
Naja, man merkt auf jeden Fall noch ein wenig Hemmungserscheinungen. Aber die werden wahrscheinlich auch nie richtig weggehen. Aber das ist auch gut so. Man muss die Angst einfach richtig kanalisieren. Das Adrenalin macht einen wachsam. DIG.
Mein persönliches Highlight war auf jeden Fall, auch wenn es kein gutes Feedback gab, das ansprechen einer fremden Frau und so tun als, ob man sie kennt:
Sie kommt mir auf der Straße von der rechten Seite entgegen, um an mir vorbeizugehen.
Ich: "Hi Jessica?"
Sie registriert mich aus ihrem peripheren Blickwinkel und geht sichtlich verwirrt weiter ohne mich anzuschauen.
Ich (ein Stück mit ihr mitgehend): "Jessica?"
Sie geht weiter mit einem Gesichtsausdruck als wäre ihr gerade der Tampon in den Arsch gerutscht. DING.

Day 1 - Chamäleon

Fand die Motivation in "R.o.t.G." gut.
Hab die 5 smalltalks heute nicht gemacht, weil kaum unter leuten (bzw. nur unter bekannten) werde es morgen nachholen!

Wie sehen mich die Menschen um mich herum:
unterhaltend, humorvoll, offen, hilfsbereit, smart, charmant

Wie sollen sie mich sehen:
hmmm... im Grunde so wie sie es tun, ich bin zufrieden damit. allerdings sollen die frauen zusätzlich eine gefährliche komponente in mir erkennen. sie sollen gleichzeitig angst und lust haben, mir sexuell hörig zu werden.

Dinge an mir, die ich ändern will:
arroganz hinsichtlich neuen menschen.
immer nur "alles oder nichts" denken... der weg ist das ziel

Wie ich sein will:
der Man. wichtig, präsent, erfolgreich, über den dingen, ausserirdisch!

B.I.O.

Sonntag, 29. Juni 2008

Pre-Day 1

Bin sehr gespannt auf die erste Mission in "The Rules of the Game".
Nachdem "the Game" und alles was damit zusammenhängt, vor allem die vielen Interviews, field videos, seminare von david De Angelo (größtenteils an mich gebracht durch den treuen und mutigen @BULL) - bei mir große faszination und interesse ausgelöst hat, bin ich nun bereit, Schritte zu tätigen, die mich weiterbringen sollen... auf dem Weg hin zum Verführer.

Werde aus dem morgigen Tag Day 1 machen.

Zunächst: field report vom letzten wochenende (gute inspiration um etwas zu ändern ;)

Eine alte freundin rief mich an und lud mich spontan zu ihrer Hochzeit am folgenden Tag ein. nach einer Bauchentscheidung nahm ich Flugzeug, Zug und Taxi um nach mannheim zu gelangen.
Die Hochzeit erwies sich als belanglos und uninteressant. Immerhin entdeckte ich ein target. ich beschloss zu pre-gamen (game auf niedrigem niveau... nicht unbedingt um zu closen, sondern um hemmungen abzubauen und/oder erfahrungen zu sammeln).

instinktiv beschäftigte ich mich mit ihrer tischnachbarin, die wesentlich hässlicher war (etwas, dass ich davor NIE getan hätte). ich schenkte ihr immer mehr aufmerksamkeit. hinzu kam, dass beide scheinbar in begleitung von herren waren (auch ein grund, der mich vorher auf jeden fall daran gehindert hätte, Mut für einen approach zu entwickeln).

Die beiden Herren stellten sich als einfache Hürden heraus. Ich machte mich bei ihnen beliebt und nutzte dies um zum mittelpunkt des 4er sets zu werden. irgendwann fand ich heraus, dass weder der eine noch der andere mit einer der damen liiert waren.

als die party sich irgendwann dem ende neigte, verabschiedete ich mich abrupt von den beiden bräuten. mein target zeigte leichte empörung/trauer/überraschung und signalisierte mir, sie wäre noch daran interessiert, etwas zu unternehmen.

ich wertete dies als eindeutigen IOI und erklärte mich bereit, mitzukommen. nach einer langen diskussion darüber, wo man am sonntag morgen um 3 in diesem kaff noch etwas unternehmen konnte (ich konnte hier NULL punkten, da ich mich in der stadt nicht auskannte - nutzte dies aber um meinen "Ich bin hier gast und möchte verwöhnt werden" status zu framen) beschlossen wir ein taxi in die innenstadt zu nehmen.

lange rede, kurzer sinn. folgende situation entstand: 20 minuten später stand ich mit meinem target alleine unter einer laterne in der innenstadt... sehr nahe an der wohnung ihrer mutter und auch an meinem hotel.

hier brauchte man eigentlich nicht sonderlich viel kunst um etwas aus der situation zu machen. ich war, ehrlich gesagt ein wenig müde und auch gleichzeitig verwundert über die situation.

ab hier an habe ich es vergeigt. ich verabschiedete mich quasi genau als sie mir gerade sagte: ich habe schon soviel von dir gehört (von der braut) und nun sieht man sich nur so kurz. irgendwie hatte ich die verabschiedung schon zum zweiten mal initiiert und die situation kam mir vor, als könnte sie sich unwohl fühlen... anchts alleine mit einem quasi fremden. ich ging alleine ins hotel. PAIN. am nächsten morgen nahm ich den zug nach berlin.

auch ohne tiefe game kenntnisse ist mir im nachhinein klar, dass ich bis zu dem punkt mehr oder weniger alles richtig gemacht hatte und ab dort eines von zwei dingen hätte tun können... müssen:

1. mit ihr einen intimen spaziergang machen um die situation zu entschärfen, sie kennenzulernen, zu küssen... möglicherweise zu f-closen.

2. sie direkt und unverblümt auf mein hotelzimmer einzuladen (mit vorwand?) und zu f-closen.

die dritte möglichkeit wäre ihre telefonnummer zu nehmen und sie am nächsten tag zu daten, doch mir war klar: entweder alles oder nichts. ich wählte nichts. das heißt: ich wählte es nicht. ich hatte angst vor: alles!

das nächste mal will ich in dieser situation nicht dieses seltsame gefühl des "flüchten-wollens" über mich siegen lassen sondern souverän und zielstrebig dem abenteuer entgegentreten. sie war mindestens ne gute 7 und mir zugeneigt. wir hatten beide zeit und die nacht hatte etwas dezentrales und mysteriöses. es lag an mir. ich hätte handeln müssen.

looking forward to day 1.

Day 1 - Bull

Mission 1: Evalatuate Yourself


  • Write one or two sentences describing how you believe other people currently perceive you.

Mein Umfeld nimmt mich so war: humorvoll, intelligent, belesen, zuverlässig, loyal, wortgewandt, kreativ.

  • Write one or two sentences describing how you'd like to be perceived by others.

Mein Umfeld soll mich so wahrnehmen: muskulös, attraktiv, charistmatisch, charmant, humurvoll, finanziell erfolgreich, intelligent, ehrgeizig, umschwärmt, gefragt, einzigartig, musikalisch, genial, belesen, als guten Ratgeber, treuen Freund, guten Entertainer und Granate im Bett.

  • List three or four behaviors or characteristics you would like to change/adopt.

Ich habe die Neigung mich viel zu schnell zu verlieben. Das passierte mir manchmal bereits bei der ersten Begegnung mit einer Frau. In diesen Momenten hatte ich die Kontrolle über der Verführungsprozess verloren und habe stets Scheiße gebaut. Ich will mich nur in Frauen verlieben, die zu mir passen und die durch Taten bewiesen haben, dass sie es wert sind. Ich will Frauen, die mir Kraft entziehen, schnell aus meinem Leben verabschieden können und Frauen die mein Leben nicht nur körperlich, sondern mental und seelisch bereichern an mein Herz lassen können. Aber nur solche.

Angst hat mich oft daran gehindert erfolgreich zu sein, bis ich gelernt habe, dass Handlungen, die trotz Angst ausgeführt werden, erfolgreiche Menschen von nicht erfolgreichen trennen. Ich will Angst als Motivation verstehen etwas zu tun ohne dabei natürlich die Grenzen der Vernunft zu sprengen. Ich beherrsche die Angst - nicht umgekehrt.

Ich will Herr meiner Gefühllage sein, die durchweg heiter und vital sein soll. Ich will mich darin üben meinen State völlig proaktiv und unabhängig von äußeren Einflüssen steuern zu können. Schließlich ist das die einzige Freiheit, die einem keiner nehmen kann. Es steckt viel Macht in dieser Fähigkeit.

Ich will ein wohlhabender, vitaler Meister der Verführung sein.

Mission 2 - Read and Destroy

destroyed!

Mission 3 - Operation Small Talk

complete!